Gai Hor Bai Toey – Die Geschichte hinter dem Hähnchen im Pandanblatt
Gai Hor Bai Toey – mehr als nur Hähnchen im Pandanblatt
Manche Gerichte erzählen ihre Geschichte schon in der Zubereitung. Gai Hor Bai Toey – ไก่ห่อใบเตย – ist ein Klassiker, der heute besonders mit der zentral-thailändischen Küche verbunden wird.
Auch seine Geschichte ist spannend: Eine bekannte Ursprungserzählung verbindet das Gericht mit dem Restaurant Jit Pochana in Thailand. Inspiriert von chinesischem, eingewickeltem Hähnchen entwickelte sich daraus eine thailändische Variante mit einer ganz besonderen Zutat Südostasiens – dem Pandanblatt.
Warum wird das Hähnchen in Pandan gewickelt?
Pandan ist in der südostasiatischen Küche für seinen feinen, charakteristischen Duft bekannt. Beim Garen entfaltet das Blatt sein besonderes Aroma rund um das Hähnchen. So entsteht ein Gericht, bei dem nicht nur der Geschmack zählt, sondern auch die sorgfältige Handarbeit dahinter.
Schritt 1 – Hähnchen marinieren
In unserer Küche wird das Hähnchen sorgfältig mit Gewürzen und Kurkuma mariniert, damit sich die verschiedenen Aromen miteinander verbinden können.
Schritt 2 – Von Hand in Pandanblätter wickeln
Danach wird jedes einzelne Stück von Hand in Pandanblätter gewickelt. Stück für Stück – genau diese sorgfältige Handarbeit gehört für uns zu Gai Hor Bai Toey dazu.
Schritt 3 – Goldgelb frittieren
Die kleinen Pandan-Päckchen werden anschließend sorgfältig frittiert. Durch die Hitze entfaltet das Pandanblatt seinen charakteristischen Duft, während das Hähnchen im Inneren aromatisch und saftig bleibt.
Schritt 4 – Auswickeln, dippen und genießen
Vor dem Essen wird das Pandanblatt entfernt. Zum saftigen Hähnchen servieren wir eine süß-saure Sauce – einfach auswickeln, dippen und genießen.
Vier kleine Schritte. Viel Handarbeit. Und ein kleines Stück thailändische Esskultur auf dem Teller.
Bei Mai Tai möchten wir nicht nur thailändisches Essen servieren. Wir möchten auch die Geschichten, Zutaten und kleinen Details zeigen, die hinter unseren Gerichten stehen.